Kizomba ist ein ruhiger, sinnlicher Paartanz aus Angola, der sich in den 80er Jahren entwickelte.

Auf Familienfesten an Sonntagen wurde in den Hinterhöfen Luandas getanzt und gefeiert.
Seine Vorgänger sind sowohl die
Semba und der Zouk aus den Antillen.
Das Wort
Kizomba bedeutet in der Stammessprache "Kimbundu" Fest, Spielerei, Unterhaltung.
Das typische des
Kizombas ist, dass die Frau die Führung komplett dem Mann überläßt.

Durch die enge Umarmung entsteht eine besondere Atmosphäre, in welcher das Tanzpaar ganz für sich tanzen kann.

Somit ist authentischer Kizomba kein Show-Tanz!
Ausgewanderte Angolaner brachten
Kizomba mit nach Portugal,
wo dieser sich großer Beliebtheit erfreute und sich immer mehr in Europa verbreitete.

Der erste Kizomba-Lehrer in Lissabon war Mestre Petchu.